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... und ich dachte, die Spießergesellschaft hätten wir schon hinter uns

...tja, anscheinend nicht. Ich war mir doch fast absolut sicher, dass das Klischee "Deutsche sind Spießer, total "verordnet" und überhaupt eigentlich sehr unlustig" nicht angemessen ist, doch da hatte ich mich noch nicht darauf eingelassen, einmal wieder an einer Familienfeier, sprich Omas Geburtstag, zu erscheinen.

... Ich mein, theoretisch dachte ich immer, dass das alles ganz nett sein kann.. Ja, man weiß ja was "nett" ist. Aber dass es nicht mehr "nett" ist sondern sogar ganz offensichtlich "scheiße", damit rechnet doch keiner. Ist denn das "nett" noch so sehr versteckt, dass ich mir gar nicht im Klaren darüber war, wie "nett" das doch eigentlich alles ist? Oh man, ich sollte mich mehr auf Bauchgefühl (kann ganz, ganz böse sein) verlassen. Wie dem aber auch sei, es sei nicht zu ändern, sprachs und nahm seinen Lauf.

Erschrocken über die Tatsache, dass ich ca. 70% meiner Familie nicht kenne (zumal ich sagen muss, dass ich wahrscheinlich 95% meiner Familie nicht wirklich "kenne", nahm ich erstmal ein Glas Sekt von der netten Dame entgegen. Ehrlich gesagt war sie mir gleich einer der sympathischten Menschen im ganzen Saal... und es waren bei Gott nicht wenige da. Ignoranz anderer Familienmitglieder erfahrend sah ich die einzige Möglichkeit darin, mich erst mit meiner 10jährigen Cousine und dann mit meiner "Stiefoma" zu unterhalten. Beides Gespräche, aus denen ich gelernt hab.. Und zwar folgendes:

Entweder du interessierst dich für deine Familie,

Oder du tust es nicht. Versuche dann aber bitte nicht so zu tun als tätest du es doch, es kann böse enden.

 ... Irgendwann drang zögerndes Klirren eines Löffels an ein Glas an mein Ohr, ich höre zwei Dinge:

1. Ach Kim, du bist ja auch hier! Du hast dich ja schon lange nicht mehr gemeldet! In nächster Zeit kommst du aber mal wieder öfter vorbei (natürlich alles mit drohendem Zeigefinger)

2. Das kalte Buffett ist eröffnet.

Na wenigstens etwas, sowas wie eine Entschuldung (des nicht stattfindenden Gesprächs, nicht für: Ich habe viel zu tun.... )

So wurde ich durch nette Platzkärtchen (und das nett ist nun endlich auch nett gemeint, weil ich das gut finde, keine Entschuldigung für 3000 Leute (geschätzt) zu finden, warum ich denn nun nicht neben ihnen sitze zu finden.) zwischen Cousine und Stiefopa gelotst. Sehr schön das ganze, meinen Brüder dann nicht zum Trotz bin ich der anderen Seite des Tisches zur Last (?) gefallen um nun Stiefoma und Stiefmutter zu trennen.

Theoretisch sollten noch böse Gespräche geführt werden sollen, aber da ich mich unbewusst anderen Dingen an dem Tag versprochen hab, ist daraus auch nichts geworden. So wurde meinerseits die Möglichkeit wa(h)rgenommen mich dessen zu entziehen.

Man mag sich ja wundern, doch es waren nur, oder vielleicht sogar ganze, 2,5 Stunden.

Danach wurde Freunden, Musik und der Albernheit des Kindes Aufmerksamkeit geschenkt.. Da das aber nicht mehr zu dem Thema passt, beziehungsweise nur bedingt, denn es spiegelt ja doch die Richtigkeit des Titels wieder, werde ich mich anderen Dingen zuwenden...

8.7.07 21:15


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Es ist ja auch nicht einfach

...sag ich mal so.

Da versuch ich hier einen schönen Blog zu gestalten, so muss ich nun auch gleich bitter erfahren:

Ich bin kein Mensch, der viel Zeit übrig hat...

 Es gibt ja so essentiell wichtige Dinge, lass sie mich essen nennen, die nehmen relativ viel Zeit in Anspruch.. Dabei,.. darum geht's ja grad auch gar nicht:

Obwohl, mittlerweile schon wieder, die Zeit ist gerannt.. da, weg ist sie =)

Außerdem glaub ich der Behauptung mit dem Multi-Tasking nicht. Denn dann kann frau sich ja theoretisch auf adequate Gespräche am Telefon und gleichzeitig anspruchsvolle Text dieses Blogs konzentrieren.. Naja, klappt nicht.  Wenn in meinem Leben was passiert ist meld ich mich zurück.

Bis dahin sollte man sich mal überlegen, ob es nicht schöner wäre, ein Wohnsitz in Kalifornien zu besitzen :P

Ich widme mich derweil Oreos... 

4.7.07 15:34


Guten Tag...

So, um nun der Trostlosigkeit entgegen zu wirken wird mit großer Schrift der erste Teil dieser hoffentlich erfolgreichen Niederschrift meines Ichs getan. Der Enttäuschung in die Augen schauend ist dies nun auch schon das Ende, dank an das Stadtfest, zu welchem ich jetzt - wenn auch nur bedingt - beitrage.

Natürlich ist das nicht das Ende, der Anfang erst recht nicht... Ich wünsche eine Gute Nacht zu haben =)

 

2.7.07 22:53


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