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If memory serves...

Scheinbar nicht.. Nein, ich will ja keiner Erinnerung etwas schlechtes nachsagen. Meine interne Festplatte zu beleidigen würde mir bestimmt nicht gut tun.. Und solange es Menschen gibt, die von sich behaupten, dass sie sich an jeden Moment des Nicht-Zusammenseins erinnern können,

("I've not seen her in 10 years, 9 months, 3 weeks, 4 days, 6 hours, 13 minutes, 5 seconds" sagt Art Brut, auch, wenn er sonst nicht so viel Abwechslung in der Erinnerung zu haben scheint )
vermag ich dies schon gar nicht anderen Leuten unterstellen! Sollen sich Unterstellungen lieber selbst unterstellen, das ist sowieso die einfachste Lösung. Sagen - wenn sie denn wollten - sogar die, denen Unterstellungen oder sonstiges unterstellt werden, sozusagen die Unterstellten. Die Unterstellenden übrigens auch.. In diesem Fall servt memory ja ganz gut

Wie gesagt, wenn das alles so einfach wär, müsste ich mich diesem nicht widmen. Muss ich auch so nicht. Dennoch folgendes:

Um noch einmal Art Brut - den man ja des öfteren fälschlicherweise mit keiner deutschen Aussprache schimpft - einen schriftlichen Wink darzubieten: Ich gebe ihm Recht, Einteilung von Wochenenden, was keine größeren Schwierigkeiten bietet oder bieten sollte, ist eine gute Sache. Auch nicht schwierig. Fange man doch erst einmal mit nur drei Kategorien an:

1. Good Weekend (kann sich beispielsweise auf die "sexuelle Attraktion - ach nee, die hatten wir ja schon" (Also auch einen lieben Gruß and die Fanta Vier, wenn wir schon dabei sind) beziehen, kann ferner auch für eventuelle Lottogewinne oder Wiedersehen oder ... stehen)

2. Bad Weekend (dies ist das eher negativ angehauchte Erlebnis von zwei bis drei freien Tagen. Möglicherweise ausgelöst durch große Enttäuschung von gewissen Medien, sowohl subjektive als auch objektive Einschätzungen vorstellbar)

3. Really Bad Weekend (falls einem Variante 2 nicht ausreicht. Rührt vielleicht durch nicht genug beschreibenden Zorn - Betrug zum Beispiel ist mehr als nur ein Bad Weekend. Muss aber nicht)

Scheint etwas pessimistisch, der Grundeinstellung kann ich zwar nur zustimmen, falls es aber doch noch Optimisten gibt (oha, nein... Wenn man optimistisch denkt (so ist besser )), ist dieses Gerüst auch so transparent, dass es quasi transferierbar ist

--> "Really Good Weekend - Freunde" sollten sich jetzt keinen Zwang antun.

Warum aber das ganze Theater, welches einem im Grunde nur mehr Arbeit aufhälst, von welcher man am Wochenende aber rein gar nichts wissen will? Außerdem mahnt die Gesellschaft doch, bloß nicht in Schubladen zu denken! Ja, mahnt sie denn eigentlich? Wie dem auch sei, nehme ich mir hier und jetzt die Freiheit, dieses als Grundlage meiner wankenden Hypothesen zu benutzen ("verschandeln" wollte ich ja auch nicht sagen, wer weiß, was die Gesellschaft im Endeffekt nun wirklich will...).

Wenn es nämlich so viele Menschen gibt, die der Gesellschaft trotzen wollen, müssen sie anfangen in Schubladen zu denken, da die Mehrheit das aus reinem emanzipatorischen Gründen nicht mehr tut!

Missverständlich? Also noch einmal:

Da sich ja gerade eine wenige dem Versuch hingeben "anders" zu sein , müssen sie ja anfangen etwas zu tun, was die Gesellschaft nicht tut. Vor einiger Zeit dachte die Gesellschaft viel zu sehr in Schubladen. Kam also die Idee "Think outside the box" auf den Markt - symbolisch, denn wenn sie "seiend" (ja, das gibt's) auf den Markt gekommen wär, wäre sie ja nicht so eigen-artig (... ja?) gewesen. Jedenfalls waren diese einige wenige, die wenige bleiben wollten, so schön anders, dass ganz viele so sein wollten.

Auffällig: Es gibt ein Problem, wenn ganz viele so sein wollen, wie ganz wenige, die ganz ganz wenige sein wollen

Um auf die Aktualität und damit den Grund - gleichbedeutend mit dem Schluss - zu kommen. Es sind ganz viele so geworden, wie ganz wenige, die ganz wenige sein wollten. Also müssen die wenigen so sein, wie die ganz vielen, die jetzt ganz wenige - leider im falschen Sinne - verkörpern. Bedauerlicherweise verstößt das schon wieder gegen die Grundidee, denn um wieder einige von den wenigen zu sein, müssten sie ja im Grunde die Idee derer vertreten, von denen sie sich vor Jahren abwandten. Schon schade.

Da man nun also weder in noch nicht in Schubladen denken darf und somit jeder glücklich wird beziehungsweise würde, müsst ihr euch leider was Neues einfallen lassen. Vielleicht versucht ja mal jemand in Post-Its zu denken oder so. Da ist es immerhin egal, ob diese in der Schublade liegen oder außen dran kleben. Außer, jemand fängt an, sich genauer darüber Gedanken zu machen. Gottlob haben diese wenige dann wenigstens vier Kategorien

... Betrachte dies als Wort zum Freitag wer will

16.8.07 22:38
 


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